Jahreshauptübung

Feuerwehr erprobte engere Zusammenarbeit – umfangreiches Übungsszenario

Zur alljährlichen Jahreshauptübung der Gesamtfeuerwehr Mühlhausen hatte sich die Führungsspitze ein völlig neues Übungskonzept ausgedacht.

Während man in den vergangenen Jahren stets die Übungen in Echtzeit, also mit Anfahrt von den jeweiligen Standorten und in strikter Trennung der Mannschaften aus den Abteilungswehren absolviert hatte, wurden in diesem Jahr den Zuschauern zwei Übungsszenarien als Stationsübungen präsentiert und gleichzeitig die Mannschaften in den Fahrzeugen vermischt.

In der Werkhalle der Firma RST-Chemie in der Rettigheimer Straße in Mühlhausen kam es nach einer Verpuffung zu einem Brand und zwei Mitarbeiter wurden in dem Gebäude vermisst. Unter der Leitung von Gruppenführer Marcel Kaptein unternahm die Besatzung des Löschfahrzeugs der Abteilung Mühlhausen die Menschenrettung mit Atemschutzgeräten und die Brandbekämpfung. Kurz darauf ereignete sich unmittelbar vor dem Gebäude ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Sogleich rückten die Fahrzeuge aus Rettigheim und Tairnbach an. Mit den hydraulischen Rettungsgeräten, die eigens für Verkehrsunfälle vorgehalten werden, rückten die Mannschaften den verunfallten Fahrzeugen zu Leibe um die eingeklemmten Personen zu befreien.

Unter den Augen von Bürgermeister Karl Klein und einigen Gemeinde- und Ortschaftsräten wurden beide Übungsszenarien mit Bravur bewältigt. Auch die zusätzliche Schwierigkeit, dass die Mannschaften in den Feuerwehrfahrzeugen jeweils aus allen drei Abteilungen bestanden, wurde mit Bravur von den Einsatzkräften gemeistert. Eine sehr positive Tendenz, die eine reibungslose Zusammenarbeit der drei Feuerwehrabteilungen demonstriert.

An den Geschäftsführer der Firma RST-Chemie, Ralf Schmidt geht an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft die Räumlichkeiten für eine Feuerwehrübung zur Verfügung zu stellen und für die Übernahme der Kosten des Essens des anschließenden gemütlichen Teils.

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